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Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren in Deutschland

Auf diesen Seiten möchten wir einen Überblick über die Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren in Deutschland geben:

Centrum für Schlaganfallforschung Berlin
www.schlaganfallcentrum.de
Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg
www.cci.uniklinik-freiburg.de
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum
Transplantation Hannover
www.ifb-tx.de
Center for Sepsis Control and Care Jena
www.cscc.uk-j.de/CSCC.html
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum AdipositasErkrankungen Leipzig
www.ifb-adipositas.de
Center for Thrombosis and Hemostasis Mainz
www.cth-mainz.de
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum für SchwindelGleichgewichts- und Augenbewegungsstörungen München
www.ifb.klinikum.uni-muenchen.de
Comprehensive Heart Failure Center Würzburg
www.chfc.uk-wuerzburg.de

Seit dem Jahr 2008 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt acht Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren (IFB) in Deutschland. Jedes der für 5 Jahre geförderten Zentren hat dabei einen anderen Schwerpunkt.
Vorbedingung für die Förderung waren u. a. exzellente Grundlagenforschung sowie einschlägige Erfahrungen in der patientenorientierten Forschung im Themenfeld des jeweiligen IFB. Die teilnehmenden Hochschulen und Universitätskliniken sind aufgefordert, eine langfristig angelegte Gesamtstrategie für ihr IFB zu entwickeln; dazu gehört auch ein Förderungskonzept aus BMBF-Fördermitteln, Eigenmitteln und anderweitigen Drittmitteln.

Die Ziele der IFBs sind:

1. Schaffung eines attraktiven internen Umfeldes für klinische Spitzenforschung
Basis für eine klinische Spitzenforschung ist die enge Interaktion zwischen Grundlagen-, und patientenorientierter Forschung. Das gleichrangige Miteinander von Forschung- und Versorgungsaktivitäten ist dabei ein wesentliches Merkmal der IFB-Zentren. Eine weitere Voraussetzung für die Spitzenforschung ist es, den angeworbenen exzellenten Wissenschaftlern die notwendigen Freiräume für Forschung zu geben. Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, während ihrer beruflichen Laufbahn die Schwerpunkte in Forschung, Lehre und/oder Krankenversorgung verschieben zu können.

2. Bessere Karriereoptionen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Die IFBs sind so gestaltet, dass für alle Ebenen des wissenschaftlichen Werdeganges bis hin zur Forschungsprofessur Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen. Die Karriereentwicklung der Mitarbeiter und deren Förderung liegen dabei bei den einzelnen IFBs.

3. Hohe Qualität der patientenorientierten Forschung
Die hohe Qualität der patientenorientierten Forschung soll durch enge und effektive Zusammenarbeit zwischen den klinischen und experimentellen Abteilungen erreicht und gewährleistet werden. Ziel ist es, die Translation von Forschungsergebnissen in neue Behandlungsformen zu unterstützen; die Validierung der Ergebnisse erfolgt durch in den IFBs durchgeführten klinischen Studien. Dies führt zu einem schnellen Transfer der neuen Behandlung in die Breitenversorgung.

Langfristig sollen die einzelnen Zentren dazu beitragen, die Akzeptanz patientenorientierter Forschung sowohl für den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch auf Seiten der Patienten zu erhöhen.

(Quellen: BMBF, Bundesanzeiger Nr. 93 vom 17.05.2006 sowie www.bmbf.de)